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Burgstemmen - ein Dorf im Leinetal ...

An der mittelalterlichen Heerstraße, am östlichen Leineufer, liegt die alte Haufensiedlung Burgstemmen. Die Ortschaft wird zuerst 996 als Stemne urkundlich erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert findet sich in den Urkunden zur Unterscheidung von dem nördlich gelegenen Nordstemmen die mit "Burg" zusammengesetzte Namensform Borchstemne.

Bischof Bernward schenkte in seinem Testament, das in das Jahr 996 gelegt wird, seine Eigenkirche in Burgstemmen der Kreuzkapelle des Michaeliklosters zu Hildesheim. Die heutige Bruchsteinkirche wurde mit dem Turm um 1200 erbaut und besitzt noch die ursprüngliche durchgängige Deckenwölbung. Reste hochromanischer Wandmalereien schmücken die Apsiswölbung. Die Kirchendecke weist Malereien aus der Renaissance auf. Die Gemeinde, als Eigentümerin des Turmes, ließ in den Jahren 1599/1600 den spitzen Turmhelm erbauen.



 
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